Veränderte Corona-Maßnahmen bei Gottesdiensten ab 21. September

Mund-Nasenschutz während des Gottesdienstes notwendig!

St. Pölten, 17.9.2020 (KAP/dsp/mb) Die Kirchen und Religionsgesellschaften verschärfen in Absprache mit den staatlichen Stellen ihre Corona-Präventionsmaßnahmen. Die wichtigste Änderung ist, dass ab Montag ein Mund-Nasenschutz während des gesamten öffentlichen Gottesdienstes zu tragen ist.

So gelten ab Montag, 21. September 2020, folgende Punkte:

  • Eine Verschärfung stellt die allgemeine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes während des gesamten öffentlichen Gottesdienstes dar. Ausgenommen davon ist wie bisher beispielsweise der Priester bei der Messe, wenn genügend Abstand zu den Gläubigen gegeben ist. Für den Kommuniongang bedeutet die Regelungen somit, dass neben den Gläubigen auch die Kommunionspender einen Mund-Nasenschutz tragen müssen.
  • Erinnert sei an die Einhaltung des Mindestabstands von einem Meter.
  • Die Wortfolge „Der Leib Christi – Amen“ während der Kommunionspendung ist zu unterlassen.
  • Für öffentliche Gottesdienste im Freien sind Sitzplätze für alle zur Verfügung zu stellen.
  • Der Willkommensdienst wird weitergeführt.
  • Desinfektionsmittel sind bereitzustellen.

Die bischöfliche Anordnung ergänzt die Konkretisierungen in Bezug auf das Gemeindeleben der Rahmenordnung, die weiterhin gültig ist.